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Klinische Studien zu Brustkrebs in Deutschland, verständlich erklärt. Ein Angebot von mamazone e.V.

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CorTox

Untersuchung strahlentherapiebedingter Herzschäden bei Krebserkrankungen im Brustbereich

pausiert

Einleitung

Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Krebserkrankungen im Brustbereich. Hierbei kann jedoch auch das Herz geschädigt werden, da es in der Nähe des Bestrahlungsgebietes liegt. Ziel der CorTox-Studie ist es, zu untersuchen, welche Untersuchungsmethoden geeignet sind, um strahlentherapiebedingte Herzschäden frühzeitig vorherzusagen. Frauen und Männer ab 18 Jahren mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs und Frauen ab 18 Jahren mit Brustkrebs, die eine heilende Strahlen- oder Strahlenchemotherapie erhalten sollen, können an dieser Studie teilnehmen.

Ablauf

Diagnose: nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Brustkrebs

Therapielinie: Unabhängig von Therapielinie

Alter: ab 18

Kriterien: kurativ behandelbar; Bestrahlung im Brustbereich vorgesehen; für Brustkrebs: nur Frauen

Einarmige Studie

diagnostische Methoden (MRT, EKG, Echokardiografie, Blut-Biomarker) für den Nachweis von strahlentherapiebedingten HerzschädenPatient*innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs
diagnostische Methoden (MRT, EKG, Echokardiografie, Blut-Biomarker) für den Nachweis von strahlentherapiebedingten HerzschädenFrauen mit Brustkrebs
60 Monate

Vorbedingungen

Diagnose: nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Brustkrebs

Therapielinie: Unabhängig von Therapielinie

Alter: ab 18

Kriterien: kurativ behandelbar; Bestrahlung im Brustbereich vorgesehen; für Brustkrebs: nur Frauen

Zuordnung

Einarmige Studie

Durchführung

diagnostische Methoden (MRT, EKG, Echokardiografie, Blut-Biomarker) für den Nachweis von strahlentherapiebedingten HerzschädenPatient*innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs
diagnostische Methoden (MRT, EKG, Echokardiografie, Blut-Biomarker) für den Nachweis von strahlentherapiebedingten HerzschädenFrauen mit Brustkrebs

Beobachtung

60 Monate

Beschreibung

Krebserkrankungen im Brustbereich, wie das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC), Speiseröhrenkrebs oder Brustkrebs, werden häufig mit einer Strahlentherapie behandelt. Diese kommt allein oder in Kombination mit einer Chemotherapie als sogenannte Strahlenchemotherapie zum Einsatz. Eine unvermeidliche Nebenwirkung der Bestrahlung ist, dass auch umliegendes gesundes Gewebe, insbesondere das Herz, von der Strahlung betroffen sein kann. Strahlentherapiebedingte Herzschäden (Kardiotoxizität) können zu schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, die oft erst Jahre nach der Behandlung auftreten. Bislang fehlen jedoch zuverlässige Methoden, um das individuelle Risiko für solche Herzschäden frühzeitig einzuschätzen.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, verschiedene Methoden zur Vorhersage von strahlentherapiebedingten Herzschäden zu untersuchen. Dazu werden bei den Patient*innen vor, während und nach der Strahlentherapie mehrere Untersuchungen durchgeführt: eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Herzens, ein Elektrokardiogramm (EKG), eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) sowie Blutuntersuchungen zur Bestimmung bestimmter Blutwerte (Biomarker). Diese Ergebnisse werden mit den Bestrahlungsdaten abgeglichen, um herauszufinden, welche Faktoren eine Herzschädigung vorhersagen können. Die Studie umfasst zwei Kohorten: In Kohorte 1 werden Patient*innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs untersucht, in Kohorte 2 ausschließlich Frauen mit Brustkrebs. Alle Patient*innen erhalten die gleichen diagnostischen Untersuchungen. Die Studie testet kein neues Medikament, sondern untersucht, ob die genannten Untersuchungsmethoden geeignet sind, Herzschäden vorherzusagen. Das Hauptziel ist die Erfassung von Herzschäden ab Grad 2 nach einem bzw. fünf Jahren nach Ende der Strahlentherapie.

Frauen und Männer ab 18 Jahren mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs und Frauen ab 18 Jahren mit Brustkrebs, die eine heilende Strahlen- oder Strahlenchemotherapie erhalten sollen, können an dieser Studie teilnehmen.

Fakten:

  1. Welche Erkrankung: nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Brustkrebs
  2. Krebsmerkmale: kurativ behandelbar, Bestrahlung im Brustbereich vorgesehen
  3. Was untersucht die Studie: diagnostische Methoden (MRT, EKG, Echokardiografie, Blut-Biomarker) für den Nachweis von strahlentherapiebedingten Herzschäden
  4. Ziel der Studie: Beurteilung verschiedener Methoden zur Vorhersage von strahlentherapiebedingten Herzschäden
  5. Studiendauer: bis zu ca. 5 Jahre nach Beendigung der Behandlung (Lungen- und Speiseröhrenkrebs) bzw. bis zu ca. 10 Jahre (Brustkrebs)
  6. Studienmerkmale: nicht verblindet (offen), zwei Kohorten, alle Patient*innen erhalten die gleichen Untersuchungen

Studienzentren

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Studienzentrum
University of Technology, University Hospital Carl Gustav Carus, Department of Radiation Therapy and Radiation Oncology
01304 Dresden
Studienbeginn
August 2025
Art der Studie
Interventionell
Sponsor
Technische Universität Dresden
Teilnehmerzahl
325
NCT-Nummer
NCT06986291

Weitere Informationen

  • ClinicalTrials.gov

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